Sechs Werkzeuge rund um den Energieausweis
Alle Eingaben bleiben im Browser — es werden keine Daten übertragen. Die Ergebnisse ordnen ein und ersetzen keinen ausgestellten Ausweis.
Welches Werkzeug hilft wobei?
Welchen Ausweis brauchen Sie?
Welchen Energieausweis brauche ich?
kostenlos · ohne AnmeldungVier kurze Fragen zu Anlass, Gebäudeart, Wohneinheiten und Baujahr — als Antwort bekommen Sie die zulässige Ausweisart nach § 80 GModG. Das Werkzeug braucht eingeschaltetes JavaScript; die Regeln zum Nachlesen stehen im Ratgeber.
Wo steht Ihr Gebäude ungefähr?
Drei Angaben genügen für eine grobe Einordnung — ersetzt keinen Ausweis.
Das ist eine Größenordnung aus drei Angaben — kein Ausweis. Die Spanne ist keine Ungenauigkeit der Rechnung, sondern die Sache selbst: Zwei Häuser desselben Baujahrs liegen je nach Bauweise, Fenstern und Heizung weit auseinander. Bei 130 m² Wohnfläche und einem Gaspreis von 0,13 €/kWh entspricht sie rund 2.535 – 3.549 € Heizkosten im Jahr. Einen belastbaren Wert liefert erst die Aufnahme durch eine ausstellungsberechtigte Person.
Kostenlose Werkzeuge
Ohne Anmeldung — Eingaben bleiben im Browser
Wann wurde Ihr Ausweis ausgestellt?
Das Ausstellungsdatum steht auf Seite 1 oben rechts. Ein Energieausweis gilt exakt zehn Jahre, eine Verlängerung gibt es nicht.
Zehn Jahre ab Ausstellung, keine Verlängerung. Ihre Eingabe bleibt im Browser — es werden keine Daten übertragen.
Die Zehnjahresfrist ist abgelaufen — für Verkauf oder Neuvermietung brauchen Sie einen neuen Ausweis.
Ohne gültigen Ausweis dürfen Sie weder inserieren noch die Besichtigung führen — der neue Ausweis sollte vor dem Inserat vorliegen.
Was kostet das Heizen im Jahr?
- Pro Monat
- 182 €
- Energiemenge
- 16.800 kWh
- Angesetzter Preis
- 0,13 €/kWh
Ohne Grundgebühr und Warmwasser-Zuschlag. Der Ausweis rechnet mit Standardklima, Ihre Abrechnung mit dem realen Winter. Die angesetzten Arbeitspreise sind Durchschnittswerte vom September 2026 — Ihr Vertrag kann deutlich abweichen.
Bei der Wärmepumpe ist die Endenergie der Strom, den sie bezieht, nicht die Wärme, die sie abgibt. Der Wert liegt deshalb um ein Vielfaches niedriger als bei einem Gaskessel — wer den Gas-Kennwert stehen lässt und nur den Träger umschaltet, rechnet sich die Wärmepumpe künstlich teuer.
Die Rechnung steht und fällt mit der Endenergie. Diesen Wert schätzen Sie hier — belastbar steht er nur im ausgestellten Energieausweis.
Was ist geplant?
- Förderfähige Kosten
- 28.000 € für die erste Wohneinheit
Zur Grundförderung können ein Klimageschwindigkeits-Bonus von 16 Prozentpunkten beim Tausch einer alten Heizung und ein nach Einkommen gestaffelter Bonus kommen. Der Gesamtsatz ist bei 70 % gedeckelt. Beides sinkt ab dem 1. Februar 2027 stufenweise.
Kein Zuschussbetrag, mit Absicht. Was am Ende ausgezahlt wird, hängt an Einkommen, Wohneinheiten und dem Tag der Förderzusage — und die Sätze sinken halbjährlich. Maßgeblich ist die Richtlinie, die am Tag Ihrer Zusage gilt; einen Rechtsanspruch auf die Förderung gibt es nicht.
Vor der Maßnahme lohnt der Blick auf den Ist-Zustand. Der Energieausweis hält ihn fest — und macht hinterher vergleichbar, was die Sanierung gebracht hat.
Welche Maßnahme bringt wie viel?
Fassade dämmen senkt den Endenergiebedarf typischerweise um 12 bis 25 % — wie viel genau, hängt an Bauteilfläche, Ausgangszustand und Dämmstärke.
Typische Investition: 25.000 – 45.000 €
- Ersparnis pro Jahr
- 281 – 819 €
Gerechnet mit Ihren Angaben aus Klassen-Schätzer und Heizkosten-Hochrechnung. Eine Wärmepumpe steht bewusst nicht in dieser Liste: Sie senkt nicht den Wärmebedarf des Gebäudes, sondern wechselt den Energieträger — dafür trägt diese Rechnung nicht.
Vorher und Nachher sind gerechnete Schätzwerte. Sie hängen am geschätzten Ausgangswert — den belastbaren liefert der ausgestellte Energieausweis.
Die Werkzeuge ordnen ein, sie stellen nichts aus. Verbindlich wird eine Angabe erst, wenn eine nach § 88 GModG ausstellungsberechtigte Person sie aus Ihren Gebäudedaten ermittelt.
Hintergrund im Ratgeber