Energieausweis-Blog
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Welcher Ausweis passt?

Bedarfsausweis

Auch: bedarfsorientierter Energieausweis

Der Bedarfsausweis ermittelt den Energiebedarf eines Gebäudes rechnerisch aus Gebäudehülle, Fenstern, Dämmung und Anlagentechnik. Er beschreibt damit das Gebäude selbst und ist unabhängig davon, wie sparsam oder verschwenderisch die bisherigen Bewohner geheizt haben.

Weil die Berechnung genormte Annahmen über Innentemperatur, Lüftung und Klima verwendet, sind zwei Bedarfsausweise miteinander vergleichbar. Genau das macht ihn zur aufwendigeren, aber aussagekräftigeren Variante.

Für kleine, unsanierte Wohngebäude ist er vorgeschrieben, ebenso für Neubauten. In allen anderen Fällen ist er die freiwillige, gründlichere Wahl.

Beispiele

  • Ein Einfamilienhaus mit Bauantrag von 1968 ohne nachträgliche Dämmung braucht einen Bedarfsausweis.

Bedarf oder Verbrauch im Ratgeber · Alle Begriffe im Glossar